Wie kann man Sicherheit wahren, wenn man WhatsApp nutzt?

Es gibt wohl kaum ein Smartphone, auf dem der Messenger WhatsApp nicht installiert ist. Zweifelsfrei gehört er zu den beliebtesten Apps, doch es gibt auch immer wieder Bedenken, wenn es um die Sicherheit und Privatsphäre geht. Die Rede ist hier von ausspionierten Nutzern. Wir geben deshalb einige Tipps, wie es möglich ist, den Messenger sicher zu nutzen.

 

Viele Nutzer sind zu sorglos

 

Viele WhatsApp User geben zu viel von sich preis. Das passiert zu einem Großteil mit Absicht, teilweise aber auch unfreiwillig oder unbewusst. Doch es gibt durchaus Möglichkeiten, sich selbst bzw. seine persönlichen Daten besser zu schützen. Dies gilt nicht nur für Messenger wie Whatsapp, sondern für jegliche Online Dienste, für die Daten einzugeben sind, etwa bei Online Shops und virtuellen Spielhallen.

Jeder sollte ganz genau hinsehen und seine Daten nur an seriöse Anbieter weitergeben. Wer sich nicht sicher ist, ob beispielsweise der Betreiber eines Glücksspielportals seriös und vertrauenswürdig ist, sollte in diesem Casino spielen kostenlos ohne Anmeldung. Doch zurück zu WhatsApp, wo die Liste der Verstöße und Verfehlungen gegen Datenschutzbestimmungen mittlerweile sehr lang ist. Immer wieder werden neue Sicherheitslücken bekannt. Dennoch hat es den Anschein, dass der Siegeszug des Messengers nicht zu stoppen ist.

So hat Statista herausgefunden, dass zwei Drittel der Deutschen WhatsApp installiert haben, 70 Prozent der User täglich Nachrichten versenden und monatlich im Durchschnitt mehr als 1.200 Nachrichten verschicken. Mittlerweile gibt es gute Alternativen zu WhatsApp doch wer dem Dienst treu bleiben möchte, sollte folgende Tipps für den maximalen Schutz seiner Daten und Privatsphäre beherzigen.

 

Durch What’sApp Web-Service mitlesen

Es gibt von WhatsApp den Service, den Dienst auf dem Desktop-PC oder Laptop zu nutzen. Immerhin ist es wesentlich bequemer, über eine physische Tastatur zu chatten. Es reicht aus, die entsprechende Internetseite aufzurufen und den dortigen Anweisungen zu folgen. Via QR-Code, der mit dem Smartphone eingescannt werden muss, wird dann die Verbindung hergestellt.

Doch auch andere können sich den Service zunutze machen. Denn ist es erst soweit gekommen, dass der eigene Account mit einem fremden PC verbunden ist, kann von diesem ausgehend zu jeder Zeit auf die Chats zugegriffen werden. Unbefugte können so jede Unterhaltung mitlesen oder selbst Nachrichten im Namen des Users verfassen. Sollte etwas komisch vorkommen, dann sollte dies nicht leichtfertig abgetan, sondern kritisch hinterfragt werden.

 

5 wichtige Tipps rund um WhatsApp

  1. Niemals sensible Daten versenden! Das betrifft auch die vermeintlich privaten Chats und Gruppen. Niemals sollten Sie Ihre Wohnadresse, Passwörter, Kreditkartendaten oder freizügige Fotos über den Messenger weitergeben. Bedacht werden sollte, dass man mit nur wenigen Klicks Bilder oder Informationen an sehr viele Menschen weiterleiten kann.
  2. Die Option „Privatsphäre“ nutzen! Vor Fremden sollte das Profilbild, die Statusmeldung sowie der Zeitpunkt, an dem man zuletzt online war, verborgen werden.
  3. Niemals Kontaktanfragen von Unbekannten annehmen! In WhatsApp besteht die Möglichkeit, unerwünschte Kontakte zu blockieren. Das gilt auch für unerwünschte Gruppen. Bevor man solche Chats verlässt, sollten die Administratoren unbedingt blockiert werden, da sie die Möglichkeit haben, Sie jederzeit wieder hinzuzufügen.
  4. Niemals Kettenbriefe weiterleiten! Kettenbriefe sind Nachrichten, die an sehr viele Nutzer verschickt werden und großes Unheil versprechen, sollten sie nicht binnen eines kurzen Zeitraums an eine gewisse Zahl von Kontakten weitergesendet werden. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Hoaxes, die getrost ignoriert bzw. gelöscht werden können.
  5. Das Smartphone schützen! Niemals sollte man sein Smartphone unbeaufsichtigt herumliegen lassen. Zudem sollte der Zugriff mit einem Sperrbildschirm verhindert werden.

Fazit ist, dass sich letztendlich nicht genau sagen lässt, wie sicher WhatsApp ist. Doch Funktionen wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zeigen, dass die Entwickler, die hinter dem Messenger stehen, stetig an der Verbesserung der Sicherheit arbeiten. Zudem bietet der Dienst selbst auch einige hilfreiche Privatsphäre-Einstellungen an, die aber bekannt sein müssen. Vor allem sollte jeder User selbst bei der Nutzung von WhatsApp und anderen Diensten Vorsicht walten lassen.

 

 

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